Schmiedekunst

Edelstahlzäune Zäune, Schmiedeeisenzäune, Tore ...

Firma ARMET / InoxZaun.de produziert und beliefert ihre Kunden mit dekorativen Schmiedeeisenelementen für den Stadtmöbelbereich.

Die Tradition der Schmiedekunst ist sehr reich. Es ist eigentlich schwer festzustellen, wann diese Kunst auf unseren Gebieten ihren Anfang nahm. Genug ist jedoch zu sagen, dass der meist verbreitete Name in Polen Kowalski ist. Es ist nämlich ein typischer Name, der von dem Namen des ausgeübten Berufes abgeleitet wurde. Es wäre also nur schwer zu leugnen, dass dieses Handwerk allzu bekannt ist.

Das älteste Erzeugnis der Schmiedekunst ist der Beschlag am Tor einer romanischen Kirche aus dem zwölften Jahrhundert. Die Schmiede beschäftigten sich nämlich nicht nur mit Hufbeschlag, sondern fertigten auch viele Gegenstände des täglichen Bedarfs.

Zu den wichtigsten Rohstoffen in der Schmiedekunst gehörte früher Eisen. Heute ist das Stahl, eine Legierung von Eisen und anderen Elementen.

Im Laufe der Jahrhunderte änderten sich die Design-Formen in der Schmiedekunst, je nach den architektonischen Trends und den technischen Möglichkeiten. Die Romanik brachte also Blattmotive, einfache Stäbe, die an Lanzenspitzen und halbrunde Spitzen erinnerten, mit sich. In der gotischen Architektur waren unterschiedliche Gitterformen modisch. Die immer noch populären Blattmotive wurden mit Stäben fusioniert, die sich zu einem Rhombus kreuzten. Die Renaissance brachte eine Spezialisierung der Schmiedezunft mit sich. Die Schmiedekunst wurde von Schlossern übernommen, die die gotische Begeisterung für Gitterformen fortsetzten. In der Barockzeit, obwohl die Zeiten wirtschaftlich ungünstig waren, blühte die Schmiedekunst. Da die meisten Werkstätten damals an Klöstern tätig waren, war die Schmiedearbeit vor allem für Kirchenobjekte bestimmt. Dazu gehörten Geländer, Gitter, Zäune, Tore, alles prächtig verziert. Bisher waren die Gitter von beiden Seiten gleich. In der Barockzeit wurden sie unterschiedlich verziert, wodurch sie prächtiger und interessanter waren. Populär waren Geflechte, Blumenverzierungen, Blätter. In der Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich das Rokoko, das etwas Asymmetrie in die Schmiedekunst mit sich brachte.

An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wurde die Schmiedekunst durch Gusseisenprodukte, in Hütten gefertigt, verdrängt. Und in dem 20. Jahrhundert übernahmen die Hochschulen die Organisation von Schmiedekunstwerkstätten. Eine große Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Tradition hatten die Künstler. Heute gehört Schmiedekunst leider nicht mehr zu den populärsten Berufen. In Polen sind circa tausend Firmen tätig, die sich mit Schmiedekunst beschäftigen. Der Verband der Schmiedekünstler sorgt dafür, dass es in diesem Beruf an Arbeitskräften nicht fehlt und dass der Hammer überreicht werden kann. Organisiert werden auch Workshops und Shows.

Zweifellos gehören Schmiedekunst-Erzeugnisse zu äußerst ästhetischen Produkten. Sie sind einmalig und entziehen sich der Massenproduktion. Heute beliefern die Kunstschmieden ihre Kunden mit Schmiedeeisenzäunen, Toren, Pforten, Fenstergittern, Geländern, Möbeln und Dekoelementen wie Lampen, Wandleuchten, Hänger, Blumenständer und andere. Schmiedekunst-Erzeugnisse verleihen dem Raum ein einmaliges Ambiente. Solche Effekte können mit modernem Design nicht gezaubert werden. Schmiedeeisen-Erzeugnisse sind auch sehr robust. Sicherlich geraten sie nicht in Vergessenheit, selbst wenn der letzte Schmied seinen Beruf an den Nagel hängt.

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